Was muss ein gutes Branding beinhalten?

Was ist Branding und wozu benötigt ein Unternehmen gutes Branding? In diesem Blogbeitrag beantworten wir diese Frage und geben euch einen kurzen Überblick zum Thema Branding. Zum Schluss gibt es noch 5 EINSigartige Tipps für dein perfektes Branding!

Was ist Branding?

Der Aufbau einer Marke und deren Positionierung fällt unter den Begriff Branding. „Branding“ heißt im übertragenen Sinne so viel wie „einbrennen“ – ein Unternehmen oder eine Marke soll sich sozusagen ins Gedächtnis der Menschen einbrennen und einen hohen Wiedererkennungswert schaffen.

Woher kommt der Begriff Branding?

Der Begriff Branding kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und stammt ursprünglich aus der Viehzucht. Früher (ca. ab dem 15. Jahrhundert) stand das Wort Branding für die Markierung frei lebender Herdentiere mit Brandzeichen. Dabei wurden vor allem Rinder mit einer Kennzeichnung gebrandmarkt, um die Zugehörigkeit zu bestimmen. Ungefähr so ist es auch heute noch beim Branding als Marketingtool – durch gezieltes Branding drücken Unternehmen ihren Marken auch einen Stempel auf und wollen somit einen Wiedererkennungswert in den Köpfen der Menschen verursachen.

Welchen Sinn und Zweck hat Branding und welches Ziel will man damit erreichen?

Branding ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen. Mit gezieltem Branding sollen Konsument:innen bestimmte Botschaften, Gefühle oder auch Farben und Formen mit der Marke oder dem Unternehmen in Verbindung bringen.

Die Intention hinter gezieltem Branding ist, ein bestimmtes Gefühl zu vermitteln und mit der Marke in Verbindung zu bringen. Kund:innen sollen einen positiven und emotionalen Bezug zum Unternehmen / Produkt / Dienstleistung entwickeln. Des weiteren soll ein Wiedererkennungswert und eine einzigartige Identität geschaffen werden. Branding soll den immateriellen Wert einer Marke erhöhen und das Vertrauen der Kund:innen steigern sowie die emotionale Bindung an das Unternehmen stärken. Gutes Branding kann auch dazu führen, dass die Bereitschaft einen höheren Preis zu bezahlen steigt. Mit erfolgreichem Branding können Marken sogar einen Kultstatus erreichen.

Erfolgreiches Branding: Beispiele

McDonalds – RedBull – Milka – beim Lesen dieser drei Marken hat jede:r ein festes Bild vor Augen.

Ein Paradebeispiel für erfolgreiches Branding ist beispielsweise McDonalds. Schon allein beim Namen hat sofort jeder das Logo und die Produkte im Kopf. Auch den Claim „Ich liebe es“ bzw. „I´m lovin‘ it“ kennt so gut wie jeder.

Aber auch Milka hat sein Branding erfolgreich umgesetzt – die lila Kuh ist durchaus bekannt, der Farbton von Milka ist sogar eine geschützte Farbmarke und darf von keinem anderen verwendet werden.

Das weltweit bekannte österreichische Unternehmen Red Bull hat ebenfalls sein Branding erfolgreich umgesetzt, der Claim „Red Bull verleiht Flügel“ ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Red Bull fährt aber auch eine einheitliche Linie was den Gesamtauftritt betrifft. Das Unternehmen setzt sich vor allem bei allen Arten von Sportarten ein – bei kaum einer Sportart ist das Sponsoring von Red Bull noch wegzudenken.

5 EINSigartige Tipps für ein gutes Branding

Worauf solltest du besonders beim Branding achten? Von uns erhältst du jetzt 5 EINSigartige Tipps für ein gutes Branding:

Definiere deine Markenpersönlichkeit!

Bei der Definition einer Markenpersönlichkeit muss vor allem das Alleinstellungsmerkmal im Vordergrund stehen. Die Marke spiegelt das Unternehmen wider und sollte sich daher vom Wettbewerb abheben.

Wichtige Fragen, die man sich daher stellen sollte sind:

  • Was unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern?
  • Worin bin ich besser?
  • Was macht mich EINSigartig?

Alle Markenelemente ergeben ein konstantes Bild!

Beim Branding muss darauf geachtet werden, dass alle Markenelemente zusammen funktionieren und zusammen passen. Das betrifft die Farbpalette, die Typografie, das Logo als auch die verbale Kommunikation und zieht sich über Produktverpackung zu Visitenkarte bis hin zur Website.

Kenne deine Zielgruppe!

Die Zielgruppe bildet den Grundstein des gesamten unternehmerischen Handelns. Du musst deine Zielgruppe kennen, um so optimal deine Leistung daran anzupassen. Auch beim Branding muss darauf geachtet werden.

  • Welche Sprache spricht deine Zielgruppe?
  • Über welche Kanäle kannst du deine Zielgruppe am besten erreichen?
  • Wie spricht man deine Zielgruppe am besten an?

Die Zielgruppe leitet uns auch gleich zu unserem nächsten Tipp weiter.

Schaffe eine Verbindung zwischen dir und deiner Zielgruppe!

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die emotionale Bindung zu deiner Zielgruppe. Mit einer emotionalen Bindung können aus potenziellen Kund:innen Käufer:innen werden und im weiteren Schritt treue Kund:innen und Fan deines Produkts, der Marke und des Unternehmens. Daher solltest du immer Antworten auf die folgenden Fragen haben:

  • Was bewegt deine Zielgruppe?
  • Worauf achtet sie besonders?
  • Womit identifiziert sich deine Zielgruppe?

Erstelle einen Branding-Guide!

In einem Guide werden alle Styles, Schriften, Wortlaute etc. zusammengefasst. Dadurch sollen alle im Unternehmen Bescheid wissen und im einheitlichen Design handeln. Ein Branding-Guide bzw. Stylesheet kann als Nachschlagewerk im Unternehmen aufliegen oder digital zur Verfügung gestellt werden. Der Branding-Guide ist mit der Corporate Identity und dem Corporate Design verknüpft. Genauere Informationen zum Thema CI und CD findest du auch im Blogbeitrag: Corporate Identity.

Fazit Branding

Ein konstantes Erscheinungsbild und Auftreten sind das A und O beim Branding. Die Markenelemente müssen zusammen funktionieren und einheitlich die Markenpersönlichkeit des Unternehmens vermitteln. Den Grundbaustein dafür stellt die Zielgruppe dar und darf nie aus den Augen gelassen werden. Somit steht deinem erfolgreichen Branding nichts mehr im Weg!

HEY! Konnten wir mit diesem Blogbeitrag nicht all deine Fragen zum Thema Branding klären? Dann kontaktiere uns gerne unter hey@einsigartig.at oder schreib uns über Facebook oder Instagram!

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